Liebstöckelwurzel gemahlen: kräftige Würze aus der Wurzel
Neben den Blättern lässt sich auch die Wurzel des Liebstöckels in der Küche verwenden. Getrocknet und gemahlen ergibt sie ein hellbraunes Pulver mit intensivem Duft. Den würzig-süßen Geschmack mit dem Hauch von Bitterkeit kennt man aus deftigen Suppen, weshalb die Pflanze auch Maggikraut heißt, obwohl in der bekannten Würze gar kein Liebstöckel steckt. Würzig ist die Wurzel nicht nur auf der Zunge: Sie hinterlässt beim Essen ein feines Brennen im Mund.
Gemahlene Liebstöckelwurzel ist ein Gewürz für Kenner. Sie gibt Brühen, Gemüse- und Kartoffelsuppen, Eintöpfen mit Hülsenfrüchten und dunklen Bratensoßen eine tiefe, erdige Würze. Gemahlen verteilt sie sich gleichmäßig und muss nicht herausgefischt werden. Auch für hausgemachte Kräuterliköre und Ansätze lässt sie sich verwenden. Da die Wurzel kräftiger als das Blatt schmeckt, genügt meist eine Messerspitze. Am besten von Anfang an mitkochen, damit sich das Aroma gut mit der Speise verbindet.
Aroma
- würzig-süß und erdig
- mit leichter Bitternote
- feines Brennen auf der Zunge
Verwendung
- Rinder- und Gemüsebrühe
- Kartoffel- und Erbsensuppe
- Eintöpfe mit Hülsenfrüchten
- dunkle Bratensoßen
- Kräuterlikör und Ansätze
Trocken, lichtgeschützt und gut verschlossen aufbewahren.
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