Artischockenblätter geschnitten: die bittere Seite der Artischocke
Die Artischocke ist eine bis zu 1,5 m hohe Distelpflanze aus der Familie der Korbblütler. Bekannt sind vor allem ihre Blütenknospen als Gemüse. Ihre großen, gefiederten Blätter haben einen ganz eigenen, markant bitteren Geschmack. Schon im alten Ägypten war die Artischocke eine geschätzte Nutzpflanze und wurde zum Verfeinern von Speisen verwendet.
Für unser Schnittgut werden die Blätter getrocknet und geschnitten. Sie sind graugrün mit hellen, filzigen Anteilen und riechen herb krautig. Als Tee ergeben sie einen goldbraunen, deutlich bitteren Aufguss, der Liebhaber herber Getränke anspricht. Etwas Pfefferminze, Fenchel oder ein Löffel Honig machen ihn zugänglicher. Besonders beliebt sind Artischockenblätter für Ansätze in Alkohol, denn sie liefern die typische Bitternote, die man von italienischen Kräuterbittern kennt.
Aroma
- markant bitter
- herb krautig
- leicht süßlicher Nachklang
Verwendung
- als Kräutertee, pur oder mit Minze
- für Bitteransätze in Korn oder Wodka
- als Bitterkomponente in eigenen Kräuterlikören
- in Mischungen mit Fenchel oder Löwenzahn
Zubereitung als Tee
1 Teelöffel Artischockenblätter pro Tasse (250 ml) mit kochendem Wasser übergießen, 5 bis 10 Minuten ziehen lassen und abseihen.
Trocken, lichtgeschützt und gut verschlossen aufbewahren.
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