Johanniskraut geschnitten: Sommerkraut mit gelben Blüten
Johanniskraut blüht rund um den Johannistag Ende Juni, daher sein Name. Die leuchtend gelben Blüten färben sich beim Zerreiben rötlich, und hält man ein Blatt gegen das Licht, sieht man viele winzige, durchscheinende Punkte. Für unser Schnittgut werden Kraut und Blüten getrocknet und geschnitten. Es duftet würzig, leicht harzig und schmeckt herb mit einer bitteren Note.
Johanniskraut kann als Tee aufgebrüht werden. Der Aufguss ist goldgelb bis bräunlich und kräftig im Geschmack. Wer es milder mag, kombiniert das Kraut mit Melisse, Lavendel oder Orangenblüten. Außerdem wird Johanniskraut für Ansätze in Öl oder Alkohol verwendet, die sich durch die Blüten rötlich färben. Johanniskraut verträgt sich nicht mit allen Arzneimitteln. Wenn Sie Medikamente einnehmen, fragen Sie vor dem Verzehr in Ihrer Apotheke nach.
Aroma
- herb und leicht bitter
- würzig harziger Duft
- goldgelber bis bräunlicher Aufguss
Verwendung
- als Kräutertee, pur oder gemischt
- in Mischungen mit Melisse oder Lavendel
- für Ölansätze mit rötlicher Farbe
- für Ansätze in Alkohol
Zubereitung als Tee
1 bis 2 Teelöffel Johanniskraut pro Tasse (250 ml) mit kochendem Wasser übergießen, 5 bis 10 Minuten ziehen lassen und abseihen.
Trocken, lichtgeschützt und gut verschlossen aufbewahren.
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