Brennnesselblätter geschnitten: Wildkraut für Küche, Tasse und Garten
Die Brennnessel ist eines der bekanntesten Wildkräuter überhaupt. Getrocknet verlieren die Blätter ihre Brennhaare, und übrig bleibt ein dunkelgrünes Schnittgut mit frischem, krautigem Duft. Der Geschmack ist mild, grün und erinnert an Spinat, mit einer leicht nussigen Note.
In der Küche hat sich die Brennnessel längst als vielseitiges Kraut etabliert. Die geschnittenen Blätter lassen sich wie Spinat verwenden, etwa für eine Brennnesselsuppe mit Kartoffeln, in Quiche, Omelett oder Knödelteig. Auch in Pesto, Kräuterbutter und Brotteig macht sich die Brennnessel gut. Als Kräutertee ergibt sie einen hellgrünen, mild grasigen Aufguss, der sich mit Pfefferminze oder Zitronenverbene auffrischen lässt. Und bei Hobbygärtnern ist Brennnesseljauche ein beliebter Dünger für einen nahrhaften Pflanzenboden.
Aroma
- frisch krautig
- spinatähnlich mild
- leicht nussig
Verwendung
- für Brennnesselsuppe mit Kartoffeln
- wie Spinat in Quiche, Omelett und Knödeln
- in Pesto und Kräuterbutter
- als Kräutertee pur oder mit Minze
- als Jauche zum Düngen im Garten
Zubereitung als Tee
2 Teelöffel Brennnesselblätter pro Tasse (250 ml) mit kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen und abseihen.
Trocken, lichtgeschützt und gut verschlossen aufbewahren.
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