Ringelblumen geschnitten: leuchtendes Orange für Tasse und Küche
Die Ringelblume ist ein Klassiker im Bauerngarten. Ihren Namen verdankt sie den gekrümmten, geringelten Samen. Für unser Schnittgut werden die leuchtend gelben bis orangefarbenen Blütenblätter ohne Kelch getrocknet und geschnitten. Sie duften leicht harzig und krautig und schmecken mild, leicht würzig und etwas herb.
Als Tee ergeben Ringelblumenblüten einen goldgelben, milden Aufguss. In Teemischungen sorgen sie vor allem für Farbe, ähnlich wie Kornblumen oder Malvenblüten. In der Küche wurden Ringelblumen früher als Ersatz für Safran zum Färben verwendet und heißen deshalb manchmal Bauernsafran: Sie geben Reis, Butter, Suppen und Teigen einen goldenen Schimmer, ohne den Geschmack stark zu verändern. Außerdem sind die Blüten beliebt für Ansätze in Öl oder Alkohol und zur Herstellung eigener Salben und Naturkosmetik.
Aroma
- mild und leicht würzig
- leicht harzig im Duft
- etwas herb
Verwendung
- als Tee und Farbgeber in Mischungen
- zum Färben von Reis, Butter und Suppen
- als Deko auf Salaten und Desserts
- für Ölansätze und Tinkturen
- für selbst gemachte Salben
Zubereitung als Tee
1 bis 2 Teelöffel Ringelblumenblüten pro Tasse (250 ml) mit kochendem Wasser übergießen, 5 bis 10 Minuten ziehen lassen und abseihen.
Trocken, lichtgeschützt und gut verschlossen aufbewahren.
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