Sauerbratengewürz ganz: die Beize für den klassischen Sauerbraten
Ein Sauerbraten beginnt Tage vor dem Essen mit der Beize. Für diesen Sud sind ganze Gewürze ideal, weil sie ihr Aroma langsam abgeben und sich danach leicht absieben lassen. In dieser Mischung stecken Senfkörner, schwarze Pfefferkörner, Wacholderbeeren, Piment, Nelken, Koriander und Lorbeerblätter, ergänzt um Zwiebel, Estragon und etwas Chili. Der Duft ist harzig, warm und würzig.
Für etwa 1,5 kg Rindfleisch rechnen Sie 2 gehäufte Esslöffel Gewürz auf 1 Liter Beize aus Rotwein, Essig und Wasser mit Zwiebeln und Wurzelgemüse. Den Sud kurz aufkochen, abkühlen lassen, über das Fleisch gießen und 3 bis 5 Tage kühl ziehen lassen. Die Beize wird später zur Soße, gern mit Lebkuchen oder Rosinen abgerundet. Diese Mischung wird bei uns in Straß zusammengestellt.
Geschmack
- harzig nach Wacholder
- warm durch Piment und Nelke
- leicht scharf durch Senf, Pfeffer und Chili
Passt zu
- rheinischem Sauerbraten
- eingelegtem Wildbraten
- Essigsud für Heringe oder Gurken
- Schmorgerichten mit Rotwein
Zutaten
Senfkörner, Pfeffer schwarz, Wacholderbeeren, Zwiebel, Piment, Nelken, Koriander, Lorbeerblätter, Estragon, Chillie
Tipp: Wer die Gewürze nicht absieben möchte, füllt sie in ein Gewürzsäckchen oder einen großen Teefilter.
Trocken, lichtgeschützt und gut verschlossen aufbewahren.
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