Wacholderbeeren gesiebt: herbe Würze für Wild und Kraut
Wacholderbeeren sind die getrockneten Beerenzapfen des Wacholderstrauchs. Die kleinen, blauschwarzen Beeren sind gesiebt und damit von Staub und Bruch befreit. Sie duften harzig nach Nadelwald, schmecken würzig mit einer leichten Süße und einer herben, leicht bitteren Note.
Wacholder gehört zu den klassischen Gewürzen der deutschen und alpenländischen Küche. Zerdrücken Sie die Beeren vor der Verwendung leicht mit dem Messerrücken, dann geben sie ihr Aroma besser ab. Rechnen Sie mit 4 bis 8 Beeren für ein Gericht für vier Personen. Sie gehören in Sauerkraut, Sauerbraten, Wildgerichte und dunkle Soßen, in Marinaden und Beizen für Rind, Wild und Lamm. Auch beim Räuchern von Fisch, Schinken und Würsten werden Wacholderbeeren gern auf die Glut oder ins Räuchermehl gegeben. Darüber hinaus lassen sie sich als Tee aufgießen.
Aroma
- harzig nach Nadelwald
- würzig mit leichter Süße
- herb im Abgang
Verwendung
- Sauerkraut und Rotkohl
- Sauerbraten, Rinderbraten und Wildgerichte
- Marinaden und Beizen
- Räuchern von Fisch und Schinken
- dunkle Soßen und Pasteten
Trocken, lichtgeschützt und gut verschlossen aufbewahren.
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