Hirtentäschelkraut geschnitten: Wildkraut mit milder Schärfe
Das Hirtentäschel ist ein unscheinbares Wildkraut aus der Familie der Kreuzblütler. Seinen Namen hat es von den kleinen, herzförmigen Schötchen, die an die Taschen von Hirten erinnern. Getrocknet und geschnitten ist das Kraut grün mit hellen Stängelanteilen und Schötchen. Wie viele Kreuzblütler hat es eine angenehme Schärfe, die an Meerrettich und Kresse erinnert.
In der Küche können Sie Hirtentäschel wie ein würziges Wildkraut einsetzen: in Salaten, in Kräuterquark oder als Würze zu Fisch, Fleisch und Tofu. Die Schärfe ist zurückhaltend, deshalb dürfen Sie ruhig großzügig dosieren. Auch als Kräutertee und für Tinkturen beziehungsweise Ansätze in Alkohol wird das Kraut genutzt. Der Tee schmeckt krautig, leicht pfeffrig und passt gut zu Brennnessel oder Spitzwegerich.
Aroma
- milde Schärfe wie Meerrettich
- krautig und grün
- leicht pfeffrig im Abgang
Verwendung
- in Wildkräutersalaten und Dressings
- in Kräuterquark und Frischkäse
- als Würze zu Fisch, Fleisch und Tofu
- als Kräutertee pur oder gemischt
- für Ansätze in Alkohol
Zubereitung als Tee
1 bis 2 Teelöffel Hirtentäschelkraut pro Tasse (250 ml) mit kochendem Wasser übergießen, 5 bis 10 Minuten ziehen lassen und abseihen.
Trocken, lichtgeschützt und gut verschlossen aufbewahren.
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