Leinsamen ganz: nussige Körner für Brot und Müsli
Leinsamen sind die flachen, glänzenden Samen der Flachspflanze, aus deren Stängeln auch Leinen gewonnen wird. Je nach Sorte sind sie braun oder goldgelb. Die Samen haben einen leicht nussigen, milden Geschmack und sind eine wohlschmeckende Ergänzung für süße wie herzhafte Gerichte. Mit Flüssigkeit vermischt bilden sie eine geleeartige Hülle, was in der Küche nützlich ist.
Am bekanntesten sind Leinsamen in Vollkornbrot, Brötchen und Knäckebrot, wo sie für Biss und eine feine Nussnote sorgen. Morgens lassen sie sich über Müsli, Porridge oder Joghurt streuen. Geschrotet oder kurz eingeweicht binden sie Teige und Massen und dienen in der veganen Küche als Ei-Ersatz: Einen Esslöffel geschrotete Leinsamen mit drei Esslöffeln Wasser verrühren und einige Minuten quellen lassen. Auch in Bratlingen, Crackern oder als Panade für Gemüse kommen sie gut zur Geltung. Weil Leinsamen beim Einweichen Flüssigkeit aufnehmen, sollten Sie in Rezepten ausreichend Flüssigkeit einplanen.
Aroma
- leicht nussig
- mild und rund
- knackig im Biss
Verwendung
- Vollkornbrot und Brötchen
- Müsli, Porridge und Joghurt
- veganer Ei-Ersatz
- Leinsamen-Cracker und Bratlinge
Tipp: Kurz in der trockenen Pfanne geröstet, schmecken Leinsamen noch nussiger und eignen sich als Topping für Salate.
Trocken, lichtgeschützt und gut verschlossen aufbewahren.
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