Orthosiphonblätter geschnitten: der Katzenbart in der Teetasse
Der Katzenbart (Orthosiphon aristatus) ist ein Lippenblütler. Seinen Namen verdankt er den langen, weit herausragenden Staubfäden seiner weißen bis zartlila Blüten, die an Katzenschnurrhaare erinnern. Verwendet werden die getrockneten, geschnittenen Blätter. Sie sind dunkelgrün bis bräunlich, duften dezent krautig und schmecken mild mit einer leicht herben Note.
Der Tee hat einen milden, leicht krautig-herben Geschmack und eine goldgelbe bis hellbraune Farbe. Pur ist er zurückhaltend und unkompliziert. Er lässt sich gut mit anderen Kräutern kombinieren, zum Beispiel mit Brennnesselblättern, Birkenblättern, Goldrute oder Hauhechel. Wer eine frischere Note mag, gibt etwas Pfefferminze oder Zitronenverbene dazu.
Aroma
- mild krautig
- leicht herb
- dezenter, grüner Duft
Verwendung
- als Kräutertee pur
- gemischt mit Brennnessel- und Birkenblättern
- in Mischungen mit Goldrute oder Hauhechel
- mit Pfefferminze für mehr Frische
Zubereitung als Tee
1 bis 2 Teelöffel pro Tasse mit kochendem Wasser übergießen und 5 bis 10 Minuten ziehen lassen, dann abseihen.
Trocken, lichtgeschützt und gut verschlossen aufbewahren.
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