Spitzwegerich geschnitten: Wiesenkraut für die Teetasse
Spitzwegerich wächst an Wegrändern und auf Wiesen und ist an seinen schmalen, lanzettförmigen Blättern mit den deutlichen Längsrippen gut zu erkennen. Für unser Schnittgut werden die Blätter getrocknet und geschnitten. Sie sind graugrün, riechen schwach nach Heu und schmecken mild krautig, leicht herb und mit einer feinen Note, die manche an Pilze erinnert.
Spitzwegerich wird vor allem als Kräutertee zubereitet. Der Aufguss ist hellgelb bis goldgrün, angenehm mild und lässt sich gern mit Honig süßen. Wer es aromatischer mag, mischt Spitzwegerich mit Thymian, Salbei oder Holunderblüten. In der Wildkräuterküche werden die jungen Blätter auch in Salaten, Suppen und Kräuterbutter verwendet. Getrocknet passen sie fein zerrieben in Kräuterquark oder Brotaufstriche.
Aroma
- mild krautig
- leicht herb
- feine, pilzartige Note
Verwendung
- als Kräutertee, mit Honig gesüßt
- in Mischungen mit Thymian oder Holunderblüten
- fein zerrieben in Kräuterquark
- in Wildkräutersuppen
Zubereitung als Tee
Einen halben bis ganzen Teelöffel des geschnittenen Krauts mit heißem Wasser übergießen und mindestens 10 Minuten ziehen lassen. Nach Belieben mit Honig süßen.
Trocken, lichtgeschützt und gut verschlossen aufbewahren.
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